Eastside Carp Warriors

Eine harte Session im Herbst - 27.10.2010 - 31.10.2010


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Safi, Kai (Team Carpsyndicate) und ich, Rainer, wollten es noch einmal an unserem Lieblingsgewässer versuchen. Leider konnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht unser anvisiertes Gewässer befischen, da die Umstände an diesem See es uns leider nicht erlaubten. Somit musste schnellst möglich ein geeignetes Ersatzgewässer her. Safi zeigte uns eines seiner Gewässer in der nahen Umgebung. Lange Rede, kurze Sinn, wir einigten uns auf diesen See.






Kai und ich kannten diesen See bis lang noch nicht und so erkundeten wir ihn erstmal mittels Boot und Echolot.
Nach einiger Zeit hatten wir beide für uns geeignete Stellen gefunden. Zurück am Ufer teilten wir Safi unsere Spots mit. Er meinte dann nur, dass unsere Wahl gut sei, da schon Bekannte von ihm an diesen Stellen, die wir für uns gefunden hatten recht Erfolgreich waren.
Wir montierten unsere Ruten, mischten unser Futter an und brachten dann gemeinsam alle unsere Ruten raus. Danach bauten wir unsere Camps auf und aßen gemütlich Abendbrot.






Bei ein zwei Bechern Glühwein diskutierten wir gemeinsam über die Stellen und die von uns erhofften Traumfische.




Man muss dazu sagen, das Safi an diesem See bereits einige Karpfen bis 40 Pfund gefangen hat und es somit kein Neuland für ihn war. Es regnete die ersten beiden Tage ununterbrochen und es herrschte recht böiger Wind.




Abends beruhigte sich zwar der Wind aber es wurde extrem kalt. Was uns starkes Kopfzerbrechen bereitete waren die vielen Blässhühner an diesem See. Kaum hatten wir unser Futter eingebracht schon waren etliche dieser Biester an unseren Stellen eingetroffen und räumten die Futterplätze leer.












Beim Futter, waren wir diesmal wieder recht experimentierfreudig. Und so fanden unterschiedliche Futtervarianten ihren Weg ins Wasser.






Da das Wasser in diesem See recht klar war, versuchten wir zu dem noch unsere Montagen etwas mehr als sonst zu tarnen.






Aber all das konnte die Blässhühner nicht davon abhalten unsere Spots aufzusuchen und leer zu räumen. Kai versuchte dann sein Futter Hand für Hand langsam im Wasser abgleiten zu lassen um die Blässhühner nicht durch das aufschlagende Futter an der Wasseroberfläche anzulocken.




Aber auch das blieb von den Blässhühnern anscheinend nicht ungesehen und so trafen die ersten nach ca. einer gefühlten Stunden an Kai seiner neuen Futterstelle ein. Nun legte ich nur noch den Hakenköder und drei einzelne Boilies an meinem Spot ab. Ich erhoffte mir so nicht all zu viele Blässhühner auf meinen Platz zu locken.




Aber auch das half nicht viel, es kamen scharen von Blässhühnern auf den Spot und somit konnte ich nur noch hoffen, dass sie meinen Köder und die Freebaits in Ruhe lassen würden.






Am tage war das geblöke der hinter uns befindlichen Kühe teilweise doch recht anstrengend, aber wie sagt man so schön, man gewöhnt sich an fast alles. Zum Abend hin wurden aber auch diese Zeitgenossen ruhiger.




Nun kam die letzte Nacht der Session näher und es fing heftig an zu regnen. Safi und Kai schliefen beide recht schnell ein nur ich konnte kein Auge zu machen, Kai schnarchte, hinterm Zelt grunzten einige Wildschweine und im Zelt spielten einige kleine Mäuse fangen. Am nächsten morgen waren Safi und Kai topfit. Unmengen von Vögeln versammelten sich am Himmel um genn Süden zu fliegen.






Auf mein fragen, ob sie auch die Wildschweine hinterm Zelt gehört hätten, lachten beide nur und fragten mich, welche Farben meine Bonbons gehabt haben. Nachdem ich ihnen die Spuren im Schlamm hinter den Zelten zeigte, wurden sie doch recht ruhig und sagten nur noch sie hätten beide nichts gehört. Beim Abbau der Zelte konnte wir noch ein kleines Mäuschen dazu überreden uns ein kleines interview zu geben.




Nachdem auch das geschafft war und unser Tackle in den Fahrzeugen verstaut war, verabschiedeten wir uns vom Mäuschen mit den Worten, wir werden uns bestimmt mal wieder über den Weg laufen.


Tight Lines

Rainer







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