Eastside Carp Warriors

Es war Soweit...

28.07.2008 - 01.08.2008


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Nun war Danny schon einige Male mit mir zum Karpfenangeln. Es waren bis dato meist kleine Seen mit einer hohen Dichte an Kleinkarpfen. Nun sollte der erste Angriff auf ein Gewässer vorgenommen werden, in dem es nicht mehr so einfach sein wird überhaupt einen Karpfen zu landen. Nach einer ausgiebigen Recherche fanden wir beide ein geeignetes Gewässer.
Vor Ort angekommen, brachte ich unser gemeinsames Tackle zur von uns ausgesuchten Angelstelle. Das ganze war nicht so einfach, da ich unser gesamtes Tackle mittels Boot zur Stelle bringen musste.
Als wir beide dort alles aufgebaut hatten, wurde als erstes natürlich erst einmal Futter auf die von uns ausgesuchten Plätze gebracht. Was wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass dieser See frisch mit Satzkarpfen besetzt wurde. Dieses konnten wir beide bereits innerhalb des ersten Tages feststellen.
Nun wechselte ich die Stelle und fütterte nur noch Boilies. Aber auch dies brachte nur Satzkarpfen hervor. Ich wechselte erneut meine Stelle und fischte mit Single Hookbaits, aber auch dies brachte leider keinen Erfolg. Nun ist es bereits mitten in der Nacht und wir beide diskutierten bei ein zwei Bier über Vorfächer, als bei Danny plötzlich der Bissanzeiger aufheulte. Ein kurzer spurt von Danny und der Anhieb war gesetzt. Danny meinte zu mir, "Ja ich hab ihn", und drillte sachte weiter. Dieser Drill war anders als sonst. Und so staunte ich nicht schlecht, als im Kescher kein Karpfen, sondern ein Blässhuhn auftauchte.
Nachdem wir das Blässhuhn befreit hatten, wurde seine Montage erneut zur Futterstelle gebracht. Es kehrte langsam Ruhe am Angelplatz ein und wir beide konnten nun in aller Seelen Ruhe unseren Schlaf genießen. Der letzte Tag verlief ruhig, und so hofften wir aufgrund des wenigen Futters auf einen einzelnen Ausnahmefisch. Die Ruten waren raus gebracht und alles war perfekt für die Nacht vorbereitet. Nun, was soll ich sagen, wir waren am nächsten morgen beide ausgeschlafen, was uns leider nicht so gut gefiel. Aber was soll's, es hatte leider nicht sollen sein. Trotz der vielen Mühe konnten wir keinen weiteren Karpfen zum Foto-Shooting überreden. Und so räumten wir in Ruhe unser Tackle zusammen und verabschiedeten uns von diesem See. Nach Angaben einiger Ortsansässigen und guten Bekannten Karpfenanglern unsererseits, sollen in diesem Gewässer Karpfen von über 40'zig Pfund schwimmen.
Ob dies nun der Fall ist, können wir nicht beantworten, waren nur einmal dort fischen, und hatten das Problem, dass dort etliche Satzkarpfen eingesetzt wurden. Natürlich werden wir diesen See nicht aus den Augen verlieren, nur so viel sei gesagt, dass es noch etwas Zeit brauchen wird, bis wir diesem See erneut einen Besuch abstatten.




Tight Lines

Rainer







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