Eastside Carp Warriors

Nach langem Winter

07.04.2010 - 09.04.2010


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Es ist der 07.04.2010 endlich ist es soweit, unsere erste Session 2010 kann endlich beginnen. Mein erster Blick geht in Richtung Wecker, er zeigt 4:30 Uhr, nein an der Aufregung kann es natürlich nicht liegen, dass ich so zeitig Wach werde. Der erste Blick nach draußen zeigt mir, dass wir auf keinen Fall in unseren Schlafsäcken Schwitzen werden. Die Autos sind total zugefroren. Sch… egal das stört einen Carphunter nicht. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr bei mir, Martin ist natürlich überpünktlich. Schnell ist das Tackle verladen und nach gefühlten 374 maligem Tschüss sagen lassen unsere Frauen uns ziehen. (das tun sie doch immer,welche Frau hat denn kein Verständnis für unser Hobby) Zwischenstopp beim Fischer um Karten zu holen kommen wir ans Gewässer, es ist ein ca. 20ha großer Natursee. Unser Glück ist das Martin einen Bekannten hat der an diesem See wohnt, sonst wäre es fast unmöglich diesen See zu befischen, da er komplett schlammige Ufer hat. Schnell wird das Tackle ans Wasser geschleppt.
Als erstes musste das Boot startklar gemacht werden, der See ist für uns ein völlig neues Gewässer und so mussten wir erst einmal mit dem Echolot auf Hot Spot suche gehen. Schnell war klar, dass hier keine wirklichen Hotspots zu finden sind. Also entscheiden wir uns die Ruten auf verschiedene Tiefen abzulegen. Wir wählen tiefen zwischen einem und vier Metern. Auf den flachen stellen füttern wir Partikel in den tieferen Boilies. Das Wasser ist noch sehr kalt also entscheiden wir uns für Fruchtige Murmeln. Jetzt wo die Waffen scharf sind können wir in Ruhe das restliche Tackle aufbauen und gönnen uns erst einmal einen Kleinen Drink.
Das Wetter ist einfach Bombig und so sitzen wir im Shirt auf unseren Stühlen und genießen einfach nur die Ruhe und das geile Gefühl einfach wieder am Wasser zu sein. Am Abend bereitet Martin uns ein leckeres Mahl - es gibt Cordon Bleu.
Gut gesättigt und voller Hoffnung auf den ersten Fisch des Jahres sitzen wir noch eine ganze Weile auf dem Steg und Quatschen dummes Zeugs vor uns hin. Auf einmal meldet sich mein Reciver mit seinen schönsten Tönen und wir zucken zusammen. Ich denke noch warum immer der erste Biss ein Fallbiss sein muss und schon stolpere ich zu meinen Ruten. Oha wohl doch kein Fallbiss bemerke ich, als ich die Rute aufnehme. Der Hanger ausgehangen und die Schnur nicht im Line Clip. Ich Setze den Anhieb und den Rest kann sich wohl jeder denken. Kein Problem, aller Anfang ist schwer, wo ein Biss ist, kommt auch ein Zweiter. Nachdem die Rute neu Beködert und wieder an Ihrem Platz liegt, lehnen wir uns zurück um das erlebte noch einmal zu Verarbeiten. Es vergeht keine halbe Stunde und auf einmal läuft die gleiche Rute erneut ab. Wieder das gleiche Spiel, mit Vollgas zu den Ruten wieder Anhieb und wieder nix, ich könnt Kotzen, so glatt kann man sich doch nicht anstellen denk ich mir. Hilft ja alles nichts Rute wieder Raus und wieder hoffen.
Wir verziehen uns jetzt ins Dome, es ist 23:00 Uhr! Viel Schlaf werden wir wohl nicht bekommen denken wir uns noch  und schon Schlafen wir. Wir werden wach und es ist schon Hell, komisch wir konnten doch Schlafen. Neuer Tag neues Glück. Nach dem Frühstück machen wir uns dran den See noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir fahren den See einmal komplett am Ufer ab um evtl. ein paar Fische zu entdecken. Fehlanzeige nicht einen Fisch haben wir zu sehen bekommen.
Wir fahren zu den gefütterten stellen um diese mit dem Blei abzuklopfen. Jetzt ist uns klar warum die Bisse in die Hose gingen, ich Fischte mit recht kurzen Rigs und die steckten mitten im tiefen Schlamm. Also ran an die Arbeit und neue Vorfächer gebunden. Diese Nacht würde alles anders. Da waren wir uns einig. Und schon lagen alle Ruten wieder mit verbesserter Montage auf ihren Stellen. Gut auf die kommende Nacht vorbereitet machten wir es uns auf den Liegen gemütlich.
Die zweite Nacht verlief bis auf einige Pieper Ruhig, viel zu Ruhig nach unserem Geschmack. Aber so ist das eben. Auch der dritte Tag brachte keinen Fisch. Genauer gesagt gab es überhaupt keine Aktion mehr.
Auch wenn unsere erste Session nicht unbedingt von Erfolg gekrönt war, hatten wir eine Top Zeit am Wasser und auf jeden Fall werden wir diesen See noch das ein oder andere Mal einen Besuch abstatten.



Tight Lines

Danny






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